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Die Chronik der FFW Egloffstein e. V.

Die historische Entwicklung Eigeninitiativen im Brand- und Katastrophenschutz bis zur heutigen leistungsstarken Wehr

Ritterschaftliche Orte hatten zu allen Zeiten ihre besondere Ausstrahlung. Bewehrte Ansitze boten für die Menschen Schutz, wirkten aber auch für kriegslüsterne Völker geradezu anziehend. Nicht selten heißt es daher in den Chroniken: „... Burg und Ansitz wurden zerstört, der Rest fiel dem Feuer zum Opfer.“

In Egloffstein wurde der Gedanke, sich mit eigenen Möglichkeiten zur Wehr zu setzen, schon recht früh gepflegt. Für den Territorialherrn waltete seines Amtes der Amtsvogt Johann Bauer am 14. Januar 1769 ein Regulativ um Ordnung für das Gemeinwesen zu gebieten: „... Soll über vorstehende Articel förderhin auf das pünktlichste gehalten - und nicht die geringste Contratvention dagegen gestattet werden!“

Bereits 1746, aber auch 1751 gewährte die Gemeinde 15 und 22 Kreuzer für Brandgeschädigte.

1730 - „45 Kreuzer hat Conrad Förtsch Strafe zu bezahlen, weil seine Dürre (Darre) brennend worden.“

1739 - „verurteilte man bei einer Strafe von 1 Gulden 30 Kreuzer Hanns Heyd wegen dem 2. Brand in dessen Dürre (Darre).“

Der Gedanke der Selbsthilfe fand seine Förderung, denn Vorbeugen sei besser als Schäden beheben.

25. Januar 1757 - „Ist von der Gemeinde beschlossen worden, dass die künftigen Wächter um mehrerer Sicherheit willen, allzeit bey Conrad Förtschens Hauß die Stund schreyen und also einen Stand mehr.“

Der so oft zitierte Nachtwächter wurde vornehmlich vorbeugend für den Brandschutz eingesetzt.

1786 - finden wir den ersten Hinweis auf die Beschaffung einer Feuer­wehrspritze: „Feuerwehrspritze in Erlangen beschafft, 10 Kreuzer Fuhrlohn, diese kostet 26 Gulden, 30 Kreuzer.“ Wir können daher mit Fuge und Recht von 200 Jahren Feuerschutz in Egloffstein sprechen.

Im 19. Jahrhundert geht man das Problem „Feuerschutz“ noch mehr an. Es entstanden Wasserentnahmestellen im oberen Ortsteil. Recht unterschiedlich waren bis zum Eintritt in die technisierte Zeit die Einsatzmöglichkeiten der Ortswehr. Der obere Berg mit seinen historischen Gebäuden, wie der Burg und den 7 Bauernhöfen, konnte nur aus Zisternen und vom Wasser der Bauern- und Schlehenhüll versorgt werden.

Anders dagegen war die Wasserversorgung für den mittleren und den unteren Berg. Quellen und Wasserläufe waren vorhanden, man musste nur die Wasservorräte ansammeln. Als zentrale Stelle diente die unter dem Namen „Die Wiehd“ (wohl eine Namensableitung von Wöhrd = Wasseran­sammlung), die sich unterhalb des historischen Marktbrunnens (1358) befindet. Diese Wasserentnahmestelle diente lange Zeit auch für die Entnahme von Wasser für das Vieh. „1726: Brunnen und Trog und Wied zu sauern.“

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand am oberen Berg am Mayoratsgarten das Spritzenhaus (siehe Zeichnung). Fragt man, warum gerade auf dem Berg dieser Abstellraum erbaut wurde, so finden wir in unserer von der Technik bestimmten Zeit die Antwort. Man konnte vom Berg her den Einsatz der Feuerwehrspritze rationell regeln. Im Zeitalter der motorisierten Wehr ist dieser Gedanke von nebensächlicher Bedeutung.

Am 06. Mai 1888 wurde die Freiwillige Feuerwehr offiziell gegründet

Im Königreich Bayern ging gerade die Ära Ludwig II. (1864 ‑ 1886) zu Ende; der volksnahe, populäre Prinzregent Luitpold hatte die Regentschaft angetreten. Durch Landesgesetz wurde zur Bekämpfung von Bränden und zur Rettung von Leben und Gut die Gründung von Feuerwehren empfohlen.

Am 6. Mai 1888 fand die neugegründete Freiwillige Feuerwehr ihre Eintra­gung in das Register des Distrikts Gräfenberg.

Nennen wir die Namen jener Männer, die in verantwortlicher Position in jener Zeit an der Spitze standen:

- Kommandant: Johann Hübschmann, Baumeister

- Adjutant: Johann Rößler, Förster

- Schriftführer: Friedrich Keysel, Lehrer

- Kassier: H. Walthes, Postbote

- Zeugwart: K. Wehrfritz, Schmied

- Zugführer: Heinrich Preis, Flaschner

- Zugführer: Johann Distler, Zimmermann

- Zugführer: Johann Meier, Wagner

Die Zeit von der Gründung bis zum Ende des 1. Weltkrieges

Leider gingen verschiedene Aufzeichnungen verloren, so dass wir nach Befragung von betagten Ortsbürgern die Besetzung der verantwortlichen Stellen vornehmen mußten. Als Kommandant trugen die Verantwortung der Flaschner Heinrich Preis, der langjährige 1. Bürgermeister Johann Georg Windisch, Egloffstein Nr. 21 und der Köbler Friedrich Hofmann. Gerade Bürgermeister Windisch nahm hier in verantwortlicher Weise eine Sonderstellung ein, war es doch die Kriegszeit 1914 - 1918, wo die erfahrenen Männer an der Front standen und er den Feuerschutz mit Hilfe von alten Männern garantieren musste.

Die Entwicklung der Wehr zwischen den Kriegen und der Nachkriegszeit

Erfahrene ehemalige Soldaten standen nun wieder für die Besetzung von Führungsaufgaben zur Verfügung.

Am 6. Februar 1919 wurde der Landwirt Johann Georg Maier, Egloffstein Nr. 93, zum Kommandanten bestellt. Sein Vertreter war Konrad Windisch. Man kann von einer Ära Maier sprechen, denn fast zwei Jahrzehnte stand er der Egloffsteiner Wehr vor. Im Jahre 1928 entschloß sich die Gemeinde, die erste Motorspritze vom Typ CD Magirus anzuschaffen. Die Einsatz­fähigkeit der Ortswehr fand eine bedeutende Steigerung.

1937 gab Johann Georg Maier aus Altersgründen das Kommando an einen inzwischen bewährten Mann der Wehr ab, an Wagner Paulus Maier, Egloffstein Nr. 18. Auch ihm fiel die schwere Aufgabe zu, in der Kriegszeit von 1939 bis 1945 den Feuerschutz zu sichern. Maier baute während des Krieges eine weibliche Feuerwehr auf. Paul Strian, der langjährige Kreisfeuerwehrinspektor schrieb am 23.03.1944 an den Bürgermeister: „Am Sonntag, den 2. April 1944 nachmittags 15.30 Uhr, findet eine Überprüfung Ihrer Freiwilligen Feuerwehr in allen Teilen statt. Anzutreten haben alle Wehrpflichtigen und auch Feuerwehrhelferinnen, falls solche ausgebildet sind.“
Paulus Meier war auch stellvertretender Kreisbrandinspektor.

Übungsstunden fanden bereits seit 1924 am ehemaligen Mühlstadel der Wehr statt, der seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde.

Im Sommer 1945 ließen amerikanische Besatzungstruppen 2 Einheits­spritzen deutscher Herkunft zurück. Eine Spritze davon überließ man der Firma Hofmann für die Betriebsfeuerwehr.

Am 27. November 1952 fanden Neuwahlen der FFW statt. Der alte Kommandant Paul Meier wurde mit 21 Stimmen wiedergewählt. Sein Stell­vertreter Hans Gemählich bekam 17 Stimmen. In dieser Zeit ging auch die Motorspritze „Magirus 1928“ kaputt. Es wurde eine neue Feuerwehrspritze TS 8 mit Anhänger gekauft. Diese wurde Ostern 1954 von Paul Heck am Gräfenberger Bahnhof abgeholt und nach Egloffstein gefahren.

1954 wird Hans Gemählich, Viehhändler, Kommandant. Sein Stellver­treter wird Hans Becher.

Ab 1956 übernahm der Metzgermeister Hans Distler als Kommandant die Ortswehr. Sein Stellvertreter war Hans Becher. In seiner Amtszeit und in den folgenden Jahren verwendete man die Zeit dafür, die Wehr auf einen technisch besseren Stand zu bringen.

Im Jahre 1962 löste der Zimmermann Konrad Dietsch Hans Distler als Kommandanten ab, der dieses Amt bis 1965 versah. Karl Dörr war dessen Stellvertreter.

Unvergessen ist der am Sonntag, den 29. Mai 1964 in Egloffstein stattgefundene Kreisfeuerwehrtag. Man lernte sich kennen und pflegte Kameradschaft.

Von 1966 bis zum März 1977 war der Gemeindebedienstete Karl Dörr der verantwortliche Kommandant. Sein Stellvertreter war Erich Wirth.

Der alte Abstellraum neben dem Anwesen Egloffstein Nr. 10 war inzwischen zu klein geworden. Schließlich wurden die Abstellräume 1969 erweitert.

In jener Zeit trat die Wehr an den Marktgemeinderat heran mit der Bitte, den Erfordernissen der Zeit Rechnung zu tragen und ein motorisiertes Fahrzeug anzuschaffen. Der Marktgemeinderat zeigte viel Verständnis für das Anliegen der Wehr und so erhielt sie am 26. Juli 1971 ihr erstes motori­siertes Fahrzeug vom Typ MAN TLF 16. Unvergessen bleibt die gemeinsame Fahrt mit Bürgermeister H. Daut, dem Fahrer Paul Heck, den Feuerwehrmännern Erich Wirth, Karl Dörr und Georg Distler zu der Firma Ziegler in Gingen/Brenz, wo das neue Fahrzeug in Empfang genommen wurde. Egloffstein hatte endlich ein modernes Tanklöschfahrzeug. So ist nun die Wehr mit der 1956 zusätzlich beschafften Tragkraftspritze mit Anhänger, Typ TS 8, den Erfordernissen der Zeit gerecht geworden.

Von März 1977 bis Februar 1991 war Erich Wirth, Bäckermeister und Marktge­meinderat, Kommandant der Wehr. Stellvertreter war Georg Distler.

1983 schaffte man noch 4 Atemschutzgeräte an, die bei Bränden mit Rauch- und Gasentwicklung ihre Verwendung fanden. Die Ausbildung der Männer mit diesen Geräten erfolgte an der Feuerwehrfachschule in Regensburg und an der Atemschutzstrecke in Forchheim.

Am 8. Februar 1987 trafen sich 30 Männer aus Egloffstein und Egloff­steinerhüll im Gasthaus Schäfer und gründeten den Verein Freiwillige Feuerwehr Egloffstein e. V.

In dieser Gründungsversammlung am 08. Februar 1987 wurden gewählt:

- 1. Vorstand: Siegfried Senfft

- 2. Vorstand: Heinz Mirsberger

- Schriftführer: Udo Porisch

- Kassier: Georg Distler (verst. 11.12.88)

- Beisitzer: Bernd Prütting

- Beisitzer: Karl Dörr (verst. Nov. 1987)

- Beisitzer: Gisbert Härter (für Karl Dörr)

- Kommandant: Erich Wirth

1988 stand ganz im Zeichen der 100-Jahr-Feier, die am 6. Mai mit dem Festkommers mit Ehrungen in der Schule begann, am 27. Mai mit einem Beatabend und am 28. Mai mit einem Unterhaltungsabend fortge­setzt wurde. Der 29. Mai war dann die Krönung dieses Festes, und zwar mit einem Festzug den 76 Vereine bil­deten. Bei Kaiserwetter wurde er im Paradiesweg aufgestellt. Über die Ar­lesbrunnenstraße, Markgrafenstraße, Felsenkellerstraße, Talstraße und der Badstraße kam er zum Festplatz auf der Heidskoppel mitten im Trubachtal. Am 30. Mai klang das Fest mit den Taugwitztaler Musikanten aus.

1989 Hauptversammlung mit Kommandantenwahlen in Mostviel.

1. Kdt. Erich Wirth will aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. In dieser Versamm­lung wurde kein neuer Kommandant gefunden.

2. Kdt. Georg Distler stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Es muss­ten Neuwahlen angesetzt werden.

Am 30.03.1989 fand die neu angesetzte Wahlversammlung statt. Erich Wirth ließ sich überreden, bis zu seinem 60. Geburtstag als 1. Kommandant weiter im Amt zu bleiben. Zum Stellvertreter wurde Gisbert Härter gewählt.

Am 05.06.1989 erhielt die Wehr drei FUG 10-Handsprechfunkgeräte.

Zwei Schlauch-/Geräteschränke wurden in Egloffsteinerhüll und auf dem Dietersberg aufgebaut.

Im Dezember 1990 begann erneut die Suche nach einem neuen Kommandanten. Es wurden alle geeigneten Kameraden angesprochen, doch so recht wollte keiner von ih­nen. Daraufhin wurde eine Aktivenversammlung in Egloffsteinerhüll einberufen. Diese Versammlung wurde vom 2. Vorstand und Gruppenführer Heinz Mirsberger geleitet mit dem Ziel, zwei geeignete Kandidaten für die anstehende Wahl zu finden. Nach hitzigen Debatten war Gruppenführer Günter Polster bereit, sich als 2. Kommandant zur Wahl zu stellen. Heinz Mirsberger war bereit als 1. Kommandant zu kandidieren, sofern Wolf­gang Wiesenhütter das Amt als 2. Vorstand übernimmt.

15. Februar 1991 Hauptversammlung mit Kommdantenwahlen in Mostviel. In dieser Versammlung wurden Heinz Mirsberger als 1. Kommandant und Günter Polster als Stell­vertreter gewählt.

Der Löschwasserbehälter auf dem Dietersberg wird fertiggestellt und sichert nun eine ausreichende Löschwasserversorgung am Dietersberg.

21. Juni 1991 Erich Wirth wird nach 25 Jahren als Kommandant (11 Jahre 2. Kdt., 14 Jahre 1.Kdt.) verabschiedet und zum Ehrenkommandanten ernannt.

13. Juli 1991 Gründung einer Jugendgruppe. Es wurden 27 junge Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren zum Gründungstag angeschrieben und angesprochen. Es erschienen 6 junge Männer, später kamen noch 4 dazu. Zum Jugendwart wurde Michael Wirth bestimmt.

26. Febr. 1993 Hauptversammlung mit Vorstandswahlen

- 1. Vorstand: Siegfried Senfft

- 2. Vorstand: Wolfgang Wiesenhütter

- Schriftführer: Hermann Vogel

- Kassier: Udo Porisch

- Beisitzer: Bernd Prütting

- Beisitzer: Gisbert Härter

- Kommdandant: Heinz Mirsberger

- Adjudant: Günter Polster

1993 Gemeindefeuerwehrtag mit Großübung aller 6 Gemeindewehren in und bei der Schule in Egloffstein.

Am 20. Juni 1994 bis dahin längster Einsatz der Feuerwehr Egloffstein mit ca. 10 Stun­den. Ein LKW der Entsorgungsfirma Fritsche aus Forchheim kam zwischen Hammberbühl und dem Weglahaus von der Fahrbahn ab, rutschte in den Graben und sperrte den Bach ab. Der Treibstofftank am LKW wurde beschädigt und der auslaufende Diesel verunreinigte die angrenzende Wiese. Wir stauten den Bach auf und pumpten das Wasser ab. Es wurde ein ca. 30 m langer Graben durch die Wiese gegraben und das Wasser umgeleitet.

Im August geht unsere TS 8/8 Baujahr 1954 kaputt. Eine Reparatur ist aus Kostengrün­den unrentabel.

1995 für die defekte TS 8/8 bekamen wir am 05.07.95 eine neue TS 8/8 von der Firma Ziegler aus Gingen. Sie wurde von der FFW Bieberbach, die ihr neues LF 8 abge­holt hat, mitgebracht.

Am 3. November 1995 wurde unsere neue Fahne in der Fahnenstickerei Jäschke von unserem 1. Vorstand Siegfried Senfft abgeholt.

Am Volkstrauertag wurde sie von Pfarrer Schuster gesegnet. Die Fahnenträger waren Eduard Spörl, Günter Held und Hans Oeh.

Die Vorstandschaft beschloss, die Fahne bis zur Fahnenweihe im Jahr 1998 nur zum Volkstrauertag, bei der 150-Jahr-Feier des Gesangsvereins oder bei einer Beerdigung ei­nes aktiven Kameraden zu tragen.

1996 war das Jahr mit den meisten Einsätzen - nämlich 16 insgesamt.

Dies waren 3 Brände, 7 technische Hilfeleistungen, 1 Feuerwache, 4 Verkehrsregelun­gen und 1 Wespenalarm.

Am 12. September 1996 sprachen 1. Kdt. Heinz Mirsberger und 2. Bgm. Hermann Müller bei der Regierung in Bayreuth wegen Klärung des Raumbedarfs eines neuen Feuerwehr­gerätehauses vor.

Am 30.11. haben 2. Bgm. Müller, GMR Schwarz, 2. Vorstand Wiesenhütter, 1. Kdt. Mirs­berger und 2. Kdt. Polster das Feuerwehrgerätehaus in Altenplos besichtigt. Es wurde auch der Rohbau des FGH in Plankenfels in Augenschein genommen.

Am Abend des 30.11. wurden die Eindrücke von Altenplos und Plankenfels erörtert sowie eine Skizze des Feuerwehrgerätehauses angefertigt. Wolfgang Wiesenhütter ent­warf daraus einen vorzeige fähigen Entwurf.

Am 29.11. hatten wir einen erneuten Termin bei der Regierung in Bayreuth. Der Planent­wurf fand die Zustimmung der Regierung. Sie empfahl der Gemeinde einen Architekten zu suchen; auch sollten die Zuschüsse sobald wie möglich beantragt werden.

Am 14.09. fand eine große Gemeindeübung im Rahmen der Brandschutzwoche statt. Ziel dieser Übung war es, Wasser vom Tal zur Burg zu fördern. Es wurden 710 m B-Schlauch verlegt und ein Höhenunterschied von 100 m überwunden. Dazu kamen 120 m B-Schlauch vom Löschbehälter zur Rittergasse. Mit den ausgelegten C-Schläuchen waren 1000 m Schlauchmaterial im Einsatz. Die 6 Gemeindewehren brauchten dazu 12 Minuten.

1997 Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Schloßblick in Mostviel wurden 1. Kdt. Heinz Mirsberger und sein Stellvertreter Günter Polster wieder gewählt.

Die Gemeinde bewilligt 80.000 DM in ihrem Haushalt für die Planung des neuen Feuerwehrgerätehauses. Der Spatenstich und beginn der Rohbauarbeiten ist für 1998 geplant.

Im August 1997 begannen die Planungen und Arbeiten für die anstehende Fahnen­weihe 1998.

1998 stand ganz im Zeichen unserer 110-Jahr-Feier mit Fahnenweihe vom 03.07. bis 07.07. Bereits am 13. Juni fand der Festkommers mit Ehrungen in der Schule statt. Am 03.07. spielten die Fiddler‘s Green.

Am 4. Juli fand eine Schauübung der FFW Egloffstein statt; am Abend spielte die Gruppe Justice zur Unterhaltung. Der 5. Juli begann mit dem Festgottesdienst, der Fahnenweihe, dem Festzug sowie anschließender Unterhaltungsmusik der Hohenmirsberger Trachten­kapelle und den Leutenbacher Musikanten, die das 110-jährige Gründungsfest abrundeten.

Starke Regenfälle am 28.10. und 29.10. verunreinigten die Trinkwasserquelle im Arlesbrun­nen – dadurch konnte kein Trinkwasser aus dieser Quelle entnommen werden.

Die Feuerwehr förderte mit ihrer TS 8/8 vom 30.10. bis 05.11. Wasser aus der Freibad­quelle in das örtliche Wassernetz.

1999 19. Februar – Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

- 1. Vorstand: Wolfgang Wiesenhütter

- 2. Vorstand: Bernd Prütting

- Kassier: Christian Hopfengärtner

- Schriftführer: Hermann Vogel

- Beisitzer: Gisbert Härter

- Beisitzer: Günter Polster

- Kassenprüfer: Kurt Milke

- Kassenprüfer: Fritz Porisch

2001 Im Mai 2001 fand ein Ortstermin auf dem Schmidtgelände mit den beiden Bür­germeistern, dem KBR, dem KBM, den beiden Kommandanten, einigen Grup­penführern sowie den zwei Vorständen statt. Nach der Besichtigung kamen alle zu dem Schluss, dass die Halle mit Anbau und dem befestigtem Platz für die Feu­er geeignet ist. Die Gemeinde kaufte somit das gesamte Areal. Wir Feuerwehrler begannen mit den Planungen und bereits im Herbst mit den Umbauarbeiten.

2002 Das ganze Jahr über wurde von Feuerwehrkameraden, Freunden und einigen Firmen der Um- und Ausbau der Schmidthalle vorangetrieben. In ca. 3.000 Ar­beitsstunden wurde aus der ehemaligen Halle ein modernes Feuerwehrhaus ge­schaffen.

Am 14.03. ertrank der Altkommandant Hans Gemählich (1954 – 1958) in der Trubach.

Am 03.08. wurden wir zu einer Personenrettung aus der Burg gerufen. Burgfäulein Conny wurde versehentlich eingeschlossen und musste über Leitern aus der Burg gerettet werden.

Unser Einzug in das neue Feuerwehrgerätehaus erfolgte am 28. September.

Die Feuerwehr erhielt in diesem Jahr 36 neue Schutzanzüge sowie 9 Überjacken.

Gerätehauseinweihung am 5. und 6. April 2003

Man muss nur Ausdauer zeigen! oder Was lange währt wird endlich gut!

Am 5. und 6. April war es nach unendlich langer Suche und vielen Arbeitsstunden – dafür nochmals herzlichen Dank an allen, die geholfen haben – endlich soweit, das neue Gerätehaus wurde eingeweiht.

Das neue Gerätehaus erhielt zwei Stellplätze. In der Fahrzeughalle befindet sich auch die Einsatzkleidung für 50 Feuerwehrdienstleistende sowie 1 Trockenschrank und 1 Schlauchwaschprüfgerät zum Waschen, Prüfen von zwei Schläuchen je Arbeitsgang im 1-Mann-Betrieb.

Ebenso befindet sich hier eine Werkbank für kleinere Reparaturen. Im hinteren Teil dieser Halle wurde ein Zwischenboden eingezogen, um noch mehr Stau- und Lagerraum zu bekommen. Das Feuerwehrbüro befindet sich im Obergeschoss der Halle. Im schon vorhandenen Sozialtrakt befinden sich der Schulungsraum für zwei Gruppen, eine Teeküche sowie die Toiletten.

Die Umbauplanung sowie die Aufstellung der anfallenden Kosten wurde von der Vorstandschaft der FFW selbst aufgestellt. Der Umbau selbst erfolgte durch die aktiven Feuerwehrkameraden und Vereinsmitgliedern. Die Umbaukosten samt Schlauchpflege betrugen ca. 90.000 EUR.

Die Freiwillige Feuerwehr Egloffstein besitzt jetzt ein Gerätehaus, von dem sie schnell und sicher zu ihren Einsätzen ausrücken kann, in dem eine gute Ausbildung möglich ist und in auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommt.

11.04.2003 – Jahreshauptversammlung mit Kommandantenwahl

- 1. Kommandant: Günter Polster

- 2. Kommandant: Markus Wolf

- Jugendwart: Manuel Vogel

2004 Am 25.07.2004 erstes Historisches Marktfest im Bereich der Burg Egloffstein mit Beteiligung der FFW Egloffstein. Den Erlös spenden die beteiligten Vereine zur Anfinanzierung des geplanten Kulturweges.

2005 Am 25.02.2005 Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl

- 1.Vorstand: Wolfgang Wiesenhütter

- 2.Vorstand: Bernd Prütting

- Kassier: Christian Hopfengärtner

- Schriftführer: Joachim Polster

- Beisitzer: Markus Wolf

- Beisitzer: Manuel Vogel

- Kassenprüfer: Kurt Milke

- Kassenprüfer: Fritz Porisch

2007 Ersatzbeschaffung von 4 Atemschutzgeräten MSA Auer Air Max und 2 Brandfluchthauben sowie 4 Tot-Mann-Warngeräten für Atemschutzgeräteträger.

2008 wurde in vielen Abend- und Wochenendstunden die Ausscheibung für ein neues Fahrzeug erstellt und konnte dank Hilfe vieler – u. a. Bürgermeister Förtsch sowie seiner Kämmerin – rechtzeitig abgegeben werden. Daraufhin folgten zahlreiche Fahrzeugvorführungen und Fahrtests mit Vorführung von Rettungsschere und Spreizer.

2009 Am 27.02.2009 - Jahreshauptversammlung mit Kommandantenwahl sowie Gründung einer Erste-Hilfe-Gruppe mit 9 Damen unter Führung von Andrea Wiesenhütter und Frank Izban. Gewählt wurden zum:

- Kommandant: Günter Polster

- Kommandant: Markus Wolf

- Jugendwart: Manuel Vogel

07.04.2009 Marktgemeinderatssitzung im Gasthof zur Post. Hier wurde mit 14:0 Stimmen die Auftragsvergabe für das HLF 10/10 der Firma Rosenbauer beschlossen. Anwesend waren 30 Feuerwehrkameraden in Uniform.

10.07.2009 Markus Wolf wird zum Kreisbrandinspektor (KBI) ernannt. Das Amt des 2. Kommandanten wurde mit Christian Deinlein kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung 2010 besetzt.

22. und 23.10.2009 Ausbaubesprechung für das neue Feuerwehrauto bei Firma Rosenbauer in Luckenwalde.

22. bis 27.11.2009 fuhren 10 Feuerwehrkameraden nach Luckenwalde und holten das neue HLF 10/10 ab. Mit einem großen Empfang am Feuerwehrhaus in Egloffstein wurden sie von der gesamten Wehr und einigen Bürgern begrüßt.

Am 28.11.2009 erfolgte die Abnahme durch Kreisbrandrat Reinhard Polster. Bereits ab Montag, den 30.11. begannen die Einweisungen der Kameraden am neuen Fahrzeug sowie Übungen mit dem neuen HLF 10/10.

2010 Am 26.02.2010 wird in der Jahreshauptversammlung Christian Deinlein zum 2. Kommandanten gewählt.

20.03.2010 Bau eines Carports auf dem Feuerwehr-Bauhof-Gelände

Am 20.04.2010 wurde das von der FFW FO-Reuth übernommene Mehrzweckfahrzeug – VW-Bus – zugelassen.

07.05. – 09.05.2010 Fahrzeugeinweihung mit Festprogramm

07.05.2010 Kommandantendienstversammlung des Landkreises Forchheim im Festzelt.

08.05.2010 Gemeindefeuerwehrtag der 6 Ortswehren in der Schule zum ersten Mal war auch unsere Erste-Hilfe-Gruppe in eine Übung mit eingebunden. Abends fanden dann bei Unterhaltungsmusik zahlreiche Ehrungen statt.

09.05.2010 Festgottesdienst mit anschließender Segnung der beiden geschmückten Feuerwehrfahrzeuge. Mit einer Fahrzeugschau und Vorführungen mit der Rettungsschere wurde dieses Wochenende abgerundet. Natürlich war an allem Tage bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

27.10.2010 An der ersten außerordentlichen Mitgliederversammlung der FFW Egloffstein e.V. wurde die Anschaffung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses und des Bauhofes ausführlich diskutiert und schließlich die Anschaffung mit sehr großer Mehrheit beschlossen.

06.11.2010 Die von der Firma Siegfried Förtsch aus Egloffstein, OT Bieberbach installierte Photovoltaikanlage mit 26,77 kWp Leistung speist erstmalig Solarstrom in das Stromnetz des Marktes Egloffstein ein. Der erzielte Erlös soll für Anschaffungen für die aktive Feuerwehr verwendet werden.

2011 Am 25.02.2011 Jahreshauptversammlung im Gasthof Schäfer mit Neuwahlen der Vorstandschaft. Gewählt wurden als:

- 1. Vorstand: Wolfgang Wiesenhütter

- 2. Vorstand: Jürgen Maier

- Kassier: Christian Hopfengärtner

- Schriftführer: Joachim Polster

- Kassenprüfer: Kurt Milke, Fritz Porisch

- Beisitzer: Bernd Prütting, Christoph Ledig, Kornelia Izban, Thomas Wolf

An der Jahreshauptversammlung wurde die 1988 beschlossene Satzung der FFW Egloffstein e. V. überarbeitet und neu verabschiedet.

Das Jahr 2011 sollte mit 43 Einsätzen das ereignisreichste in der 125-jährigen Geschichte der Wehr werden.

Der erste große Brand dieser Serie war der Feldscheuenbrand der Familie Strauß. Es waren 9 Feuerwehren mit 130 Kameraden, davon 34 aus Egloffstein im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Bauern aus Egloffsteinerhüll, die mit ihren Güllefässern Wasser zur Einsatzstelle brachten.

Der größte Brand ereignete sich am 26.08.2011 – die ehemalige Brotfabrik in Mostviel stand in Flammen. Insgesamt waren 14 Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen sowie Polizei, THW und Rettungsdienste und unsere Erste-Hilfe-Gruppe im Einsatz. Brandwache, Aufräumarbeiten sowie Material reinigen und sortieren zog sich über mehrere Tage hinweg.

Im Juli 2012 fuhr Hermann Vogel mit unserer Magirus-Motorspritze von 1928 zu einem Oldtimer-Treffen nach Betzenstein. Mit seinen Oldtimer-Freunden gelang es die blockierte Pumpe wieder in Gang bringen. Wieder zu Hause reinigte er den Tank und Michael Nebel fertigte ein neues Vergaserteil. Die ersten Probeläufe fanden statt.

Am Sonntag, den 23.09.2012 war es dann soweit: Hermann Vogel, Gisbert Härter, Heinz Mirsberger, Günter Polster und Christian Deinlein trafen sich am „Caloo-Weiher“ zur ersten nassen Übung nach mehr als 50 Jahren.

Einer für alle, alle für einen!

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

   
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