Adventszeit – sicher und staad

Die Adventszeit – Plätzchen werden gebacken, alles ist weihnachtlich geschmückt, Kerzenschein verbreitet eine angenehme Atmosphäre und der Weihnachtsbaum duftet herrlich. Besinnliche Idylle verkörpert durch Kerzen, Adventskränze, elektrische Lichterketten, Räucher- und Wunderkerzen, Weihnachtsbäume und natürlich den Weihnachtsbraten.

Doch alle diese Kernbestandteile des Weihnachtsfestes können innerhalb von kurzen Momenten das Fest zu einem Alptraum werden lassen. Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland folgenschwere Brände während der Weihnachtszeit, die durch einen umsichtigen und sorgsamen Umgang vermieden werden hätten können.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. hat in diesem Zusammenhang einen Flyer „Stille Zeit mit Sicherheit“ herausgebracht. Hier werden einfache und wichtige Hinweise gegeben, um potenzielle Gefahrenquellen zu vermindern.

Ein paar nützliche Tipps aus dem Flyer:

  • Der Adventskranz steht am sichersten auf einer nicht brennbaren Unterlage, etwa einer Glasplatte oder einem großen Porzellanteller.
  • Kerzen niemals in der Nähe von Vorhängen oder anderen brennbaren Materialien aufstellen und entzünden: mindestens 50 cm Abstand zu Vorhängen und ähnlichem.
  • Bei brennenden Kerzen keine Fenster offen lassen, da die Zugluft leicht Papier oder andere brennbare Materialien in die Flamme wehen kann.
  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt: Bei jedem – auch noch so kurzem – Verlassen des Raumes alle Kerzen löschen. (Man weiß nie, ob man abgelenkt wird und möglicherweise die brennenden Kerzen vergisst.) Gemäß Brandschutzordnung ist das Verwenden von Feuer und offenem Licht (z.B. Kerzen) ohne Beaufsichtigung im gesamten Gebäude verboten.
  • Elektrische Lichterketten bei jedem (auch kürzerem) Verlassen des Raumes ausschalten, bei längerem Verlassen des Raumes Netzstecker ziehen.
  • Räucherkerzen auf feuerfeste und standsichere Unterlage stellen.
  • Nur frische Bäume zu Weihnachten aufstellen und erst kurz vorm Fest aufstellen!
  • Betriebsbereiter Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe ist absolut wichtig!
  • Auf gute Standfestigkeit des Baumes achten. Baum sollte wegen Zugluft nicht in der Nähe von Fenstern stehen.
  • Auch den Weihnachtsbraten nicht vergessen, sondern beaufsichtigen. Sonst sitzt man bei der Bescherung und es qualmt in der Küche!
  • Im Ernstfall Notrufnummer der Feuerwehr 112 wählen.

Quelle: Landesfeuerwehrverband Bayern e. V.

Der komplette Flyer steht hier zum Download zur Verfügung.

Hier seht ihr ein tolles Video der Feuerwehr Würzburg aus dem Youtube Channel vom Bayerischen Rundfunk:

Die FF Egloffstein wünscht Euch und Eurer Familie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Waldbrandgefahr - Ein gefährliches Risiko

Mit zunehmender Hitze und ausbleibenden Regen steigt bei uns der Umgebung die akute Gefahr von Waldbrand. Es reicht hier bereits eine glühende Zigarettenkippe aus dem Auto oder ein heißer Katalysator eines Autos in trockenen Gelände.

Viele Informationen zu diesem Thema findet ihr bei der Bayerischen Fortverwaltung.

Der aktuelle Status zu unserem Waldbrandgefahrenindex findet ihr hier beim Deutschen Wetterdienst.

Eins links - zwei rechts - Regeln für die Rettungsgasse

Nach einem Unfall müssen Hilfs- und Rettungsfahrzeuge die Verletzten schnellstmöglich erreichen. Der Flyer zeigt die wichtigsten Verhaltensregeln für Autofahrer.

Der ADAC Bayern und das Staatsministerium des Innern haben dazu einen informativen Flyer herausgebracht.

Rettungskarten - Lebensretter auf Papier

Bei einem Verkehrsunfall zählt jede Sekunde für die Rettungskräfte um eine verletzte Person aus einem Unfallfahrzeug zu befreien. Dies ist entscheidend wichtig, um die verunfallte Person medizinisch zu versorgen.

Oft dauert es aber mehrere lebenswichtige Minuten bis die Person befreit ist. Aber woran liegt das?

Das Problem liegt in der großen Anzahl von unterschiedlichen Automarken und Modellen, die auf unseren Straßen unterwegs sind. Jeder Autohersteller baut seine Autos anders in Konstruktion und Aufbau.

Damit Feuerwehr und Rettungsdienst schnell und effizient helfen können, gibt es seit einigen Jahren sogenannte Rettungskarten. Es handelt sich dabei um einen farbigen DIN-A4 Druck mit der Abbildung des entsprechenden Fahrzeuges.

Quelle: www.seat.de (Stand: 29.05.13)

Darauf sind wichtige Punkte markiert, an denen wir schnell erkennen, wie z. B. die hydraulischen Rettungsgeräte am besten angesetzt werden aufgrund von Säulen-/ Holmverstärkungen oder die Batterie und Airbags verbaut sind.

Die Rettungskarte sollte idealerweise an folgenden Stellen im Auto hinterlegt sein, damit diese schnell gefunden werden kann durch die Rettungskräfte:

- eine kleine, nicht versenkbare Scheibe im hinteren Bereich der Fahrerseite
- das rechte untere Eck der Frontscheibe

Rettungskarten erhaltet ihr meistens auf den Autoherstellerwebseiten.

Rettungskarten des VDA zum Download und Ausdrucken

Rettungskarten des VDIK zum Download und Ausdrucken

Weitere tolle Informationen findet ihr auch unter Rettungskarten.

Hier seht ihr ein YouTube Video des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Wie wird unsere Wehr eigentlich alarmiert?

Ihr habt euch bestimmt schon einmal gefragt: Wie funktioniert eigentlich die Alarmierung unserer Feuerwehr?

In einer Notfallsituation wählt der Bürger für gewöhnlich die Notfallrufnummer 112. Anschließend landet der Notruf bei der Integrierten Leitstelle Bamberg-Forchheim. Die sog. Disponenten dieser Leitstelle nehmen den Notruf auf und führen eine entsprechende Alarmierung der Einsatzkräfte durch.

Die eigentliche Alarmierung erfolgt bei unserer Wehr über BOS-Funk. Es wird hierbei ein spezielles Funksignal ausgesendet, eine sogenannte 5-Ton-Folge. Diese ist für jede Feuerwehr im Landkreis einmalig sowie auch für uns. Wir unterscheiden bei uns eine stille Alarmierung, Sirenenalarmierung und SMS Alarmierung.

1. Stille Alarmierung

Bei einer stillen Alarmierung werden Funkmeldeempfänger (FME) alarmiert, die von unseren Feuerwehrkameraden getragen werden. Ein alarmierter Funkmeldeempfänger gibt einen akutischen Ton oder Signal mit Vibrationsunterstützung wieder für einen Einsatz. Kurze Zeit später erfolgt durch eine Lautsprecherausgabe die Einsatzbeschreibung durch die Leitstelle. Die stille Alarmierung wird bei kleineren Einsätzen verwendet wie z. B. Ölspuren oder Türöffnungen.

Hier seht ihr den Bosch FME 88s. Ein verbreitetes Modell bei unseren Kameraden.

 

2. Sirenenalarmierung

Bei einer Sirenenalarmierung wird die Sirene wiederum durch eine 5-Ton-Folge über Funk ausgelöst. Der Sirenenheulton ertönt dreimal und gibt so den Einsatzhinweis für unsere Kameraden wieder. Die Sirenenalarmierung wird vorallem bei größen Einsätzen verwendet. Sirenen haben wir z. B. in Egloffstein und Egloffsteinerhüll.

3. SMS Alarmierung

Bei einer Sirenenalarmierung wird parallel auch noch eine SMS Alarmierung angestoßen. Dies ist ein zusätzliches Alarmierungssystem unserer Wehr. Hierbei wird an unsere Kameraden mit einem Mobilfunkgerät eine SMS mit dem Stichwort "Sirenenalarm" geschickt. So erhalten unsere Kameraden, die die Sirene nicht gehört haben oder gerade unterwegs sind, auch die Alarmierung für einen Einsatz und können nachrücken.

Bei großen Einsätzen werden alle drei Alarmierungsarten durchgeführt.

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