26.07.16 Einsatzkräfte übten bei „Sturzregen“

GRÄFENBERG – Viele von uns haben noch immer die schlimmen Bilder der Überschwemmungen in Südbayern von Juni dieses Jahres im Kopf. Solche Ereignisse gehen nicht spurlos an den ehrenamtlichen Einsatzkräften vorbei und viele machen sich Gedanken, was man im Fall der Fälle als Feuerwehr tun kann.

Genau aus diesem Grund fand am vergangenen Samstag (16.07.2016) in Gräfenberg eine außergewöhnliche Einsatzübung statt. Auf dem Betriebsgelände der Firma Endress übten insgesamt 12 Feuerwehren zusammen mit dem Technischen Hilfswerk die Bewältigung eines solchen Sturzregenereignisses. Das gleichnamige Übungskonzept wurde von den Führungskräften des Inspektionsbereiches 3 und Kreisbrandrat Oliver Flake ausgearbeitet.

Auf dem genannten Betriebsgelände hatte sich über die letzten Monate eine Mulde im Gestein mit Wasser gefüllt. Dieser rund 5000 m² großer und teilweise bis zu 6 Meter tiefe See bot den Einsatzkräften optimale Bedingungen, ihre Pumpen über mehrere Stunden hinweg mit Volllast zu betreiben. Darüber hinaus hatten die Hochwassereinsätze der Vergangenheit gezeigt, dass die einheitliche Führung von verschiedenen beteiligten Organisationen geübt werden muss.

Die beteiligten Feuerwehren aus Gräfenberg, Weißenohe, Egloffstein, Hetzles, Walkersbrunn, Dorfhaus, Haidhof, Thuisbrunn, Lilling, Kasberg, Reuth und Guttenburg trafen zusammen mit dem Technischen Hilfswerk aus Forchheim gegen 8:30 Uhr am Sammelplatz ein. Ein Vorauskommando, bestehend aus einigen Führungskräften der Kreisbrandinspektion sowie der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung, erkundeten bereits das angenommene Schadensgebiet. Dieses wurde dann in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt und die Einsatzkräfte nach und nach aus dem Sammelraum ins Schadensgebiet beordert.

Über mehrere Stunden hinweg übte man dann mit insgesamt 11 Tragkraftspritzen und der großen Hannibal-Pumpe des THW Forchheim den Lenzbetrieb und die Förderung von Schmutzwasser in größeren Mengen. Hierfür waren mehrere hundert Meter Schläuche durch den Schlauchwagen der Feuerwehr Reuth verlegt worden. Auch das kombinieren von Feuerwehr- und THW-Armaturen stellte sich als eine kleine Herausforderung heraus, die es zu meistern galt. Die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung koordinierte zusammen mit Kreisbrandrat Oliver Flake, der als Übungsleiter fungierte, die Einsatzübung. Die Kommunikation wurde dabei über den neuen Digitalfunk abgewickelt.

Gegen 13:30 Uhr hieß es dann für die beteiligten Einheiten „Übungsende“. Nach den schweißtreibenden Aufräumarbeiten ließ man die Übung bei einer kurzen Nachbesprechung Revue passieren. Insgesamt wurden an diesem Tag über drei Millionen Liter Schmutzwasser umgepumpt.

Unser besonderes Dankeschön geht an die Firma Wolfgang Endress Kalk- und Schotterwerk GmbH für die Möglichkeit, ein solches Übungsszenario auf dem Betriebsgelände durchzuspielen. Auch für die hervorragende Verpflegung sagen wir herzlichen Dank!

Bericht und Bilder: KFV FO | Burkhardt

06.07.16 Feuerwehr-Familienfest-Thuisbrunn

THUISBRUNN – Ein spannendes und informatives Rahmenprogramm boten unsere Freunde der FF Thuisbrunn bei ihrem Feuerwehr-Familienfest am Pfingstsonntag, den 15.05.16.

Unterschiedlichste Rettungsorganisationen von THW, Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht zeigten in einer großen Fahrzeugshow ihre Technik und Ausrüstung. Des Weiteren konnten sich die Besucher hier direkt über Aufgaben informieren und mit den Rettungskräften austauschen.

Der weitere Höhepunkt an diesem Tag waren zwei einsatznahe Übungen. Bei der ersten bargen die Thuisbrunner Kameraden eine verunfallte Person aus einer Grube.
Bei der zweiten wurde ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person und mehreren verletzten Personen angenommen. In einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr Thuisbrunn wurde dies realitätsnah abgearbeitet.

Wir sagen an dieser Stelle vielen Dank an die Feuerwehr Thuisbrunn für die Organisation dieses Ereignis und das rege Interesse der Besucher.

Bilder: Feuerwehr Thuisbrunn

05.07.16 Grillfest 2016

EGLOFFSTEIN – Am Samstag (02.07.16) fand wieder unser traditionelles Grillfest im Feuerwehrhaus Egloffstein statt. Rund 250 Gäste folgten der Einladung. Auch das Wetter hatte es gut mit uns gemeint und den Regen ausbleiben lassen.

Bei herzhaften Spezialitäten vom Grill ließen es sich die Gäste rundum gut gehen. Die musikalische Unterhaltung übernahmen die Weilersbacher Musikanten.

Was natürlich nicht fehlen durfte: Ab 21 Uhr übertrugen wir für die Anwesenden das EM-Viertelfinalspiel Deutschland gegen Italien auf Großleinwand. Nach diesem siegreichen und spannenden Spiel der deutschen Nationalmannschaft fand das Fest bis spät in den Abend seinen Ausklang.

Vielen Dank für Euer zahlreiches Kommen und wir freuen uns auf nächstes Jahr.

09.05.16 Heißausbildung im Brandschutzcontainer

SIGRITZAU - „Die Theorie ist wichtig, die Praxis noch viel mehr!“ Diesen einsatznahen und lehrreichen Eindruck gewannen unser Gruppenführer Oliver Distler und unser Atemschutzbeauftragter Stefan Heid nach der Teilnahme an der Brandschutzcontainerausbildung am 08. April.

Der Innenangriff stellt für einen Atemschutzgeräteträger ein hohes Maß an körperlicher Belastung dar. Die richtige Vorgehensweise unter Beachtung grundlegender Verhaltensregeln bei Gefahren im Innenangriff schaffen für den Atemschutzgeräteträger das Entstehen eines Brandes richtig zu beurteilen und diesen zu bekämpfen. Jedoch stellen neben dem eigentlichen Brandherd, die Hitze und die Rauchgase ein enormes Risikopotenzial dar. Aber keine Angst der Brandschutzcontainer schafft aus diesen Gründen kontrolliert ein realitätsnahes Übungsszenario.

Nach dem Auffrischen des theoretischen Wissens für die teilnehmenden Atemschutzgeräteträger durch den Ausbildungsleiter begann die praktische Ausbildung. Als erstes Stand der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr an. Die Wasserdurchflussmenge und der Sprühwinkel müssen hierbei immer den Einsatzerfordernissen angepasst werden.
Anschließend wurde gemeinschaftlich der Brandschutzcontainer mit Brandmaterial bestückt. Vor der Sicherheitseinweisung durch den Ausbilder rüsteten sich alle Teilnehmer truppweise aus und kontrollierten die angelegte Einsatzausrüstung.

Nun ging es in den Brandschutzcontainer und das Brandmaterial wurde entzündet. Zügig konnten alle eine starke Hitzeentwicklung spüren. Der Rauch verdichte sich am Ende bis auf eine Nullsicht. Ansatzweise orientierungslos ließen die Teilnehmer dieses einsatznahe Gefühl auf sich wirken. Die Containertüre öffnete sich und der dunkle Rauch trat aus. Die Sicht wurde wieder besser.

Der Ausbilder erklärte das sich nun abspielende Verhalten von Hitze, Rauch(-gas) und Flamme beim Zusammentreffen mit Sauerstoff und die damit einhergehenden Gefahren für Atemschutzgeräteträger. Im Speziellen ist es mit dem Brandschutzcontainer möglich eine sogenannte Rauchgasdurchzündung kontrolliert zu simulieren. Eindrucksvoll rollte eine „Feuerwalze“ über die Köpfe der Teilnehmer hinweg.
Im weiteren Verlauf musste jeder Atemschutzgeräteträger mehrmals praktisch die sich ankündigende Rauchgasdurchzündung unter kontrollierter Wasserabgabe verhindern. Zum Schluss des Lehrgangs wurde die richtige Ablage verunreinigter Einsatzkleidung praktiziert.

Alles in allem verliehen die Teilnehmer diesem Ausbildungstag das Prädikat „sehr wertvoll und lehrreich“!
Wir sagen an dieser Stelle vielen herzlichen Dank und ein Vergelt's Gott an die Organisatoren und freuen uns auf eine Fortsetzung!

Bilder: Rainer Therjan

16.04.16 Maschinistenlehrgang mit Bravur bestanden

EBERMANNSTADT - Unser Gruppenführer Oliver Distler hat erfolgreich den Maschinistenlehrgang absolviert und darf sich ab sofort „Maschinist für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge“ nennen.

Der Unterricht gliederte sich in einen theoretischen und praxisorientierten Teil. Während des Theorieunterrichts wurden den Lehrgangsteilnehmer die grundlegenden Aufgaben eines Maschinisten, die Funktion des technischen Gerätes wie der Feuerlöschkreiselpumpe vermittelt. Maschinisten führen zum großen Teil die Feuerlöschfahrzeuge im Verkehr. Deshalb kam das Verkehrsrecht auch ausführlich zur Sprache.
Die Praxis festigte das erlernte theoretische Wissen. Auf dem Programm standen unter anderem die Wasserförderung und Bedienung der Feuerlöschkreiselpumpe.

Unter der Aufsicht von Lehrgangsleiter Ernst Neuner und den Ausbildern erfolgte die Abnahme der Prüfung. Die Ausbilder bescheinigten den neuen Maschinisten mit Überreichung der Prüfungsurkunde und dem Maschinistenabzeichen die erfolgreiche Lehrgangsteilnahme.

Bild: Norbert Schmidt

   
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