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19.11.2017  Technische Hilfeleistung  in Egloffstein - Ortsbereich  
11.11.2017  Technische Hilfeleistung  in Egloffstein - Ortsbereich  
10.11.2017  Technische Hilfeleistung  in Egloffsteinerhüll - St2242  
   

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25.11.13 Nachwuchskräfte der Rettungsorganisationen arbeiten Hand in Hand

Am gestrigen Novembersamstag fand die Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren aus Thuisbrunn, Egloffstein, Ebermannstadt und Walkersbrunn statt, zudem beteiligten sich die Jugendgruppen des „Bayerischen Roten Kreuzes“ aus Forchheim und die Jugendgruppe des „Technischen Hilfswerkes“ aus Kirchehrenbach an der Übung.

Gegen  15.00 Uhr erfolgte die Alarmierung der verschiedenen Hilfsorganisationen über Funk, folgendes Szenario wurde gemeldet: „Explosion auf einem landwirtschaftlichen Betriebsgelände – Brand in der Hackschnitzelanlage -  mehrere verletzte Personen, eine eingeklemmt.“  Nachdem sich der Einsatzleiter ein Bild von der Schadenslage gemacht hatte, konnten die Einsatzschwerpunkte festgelegt werden. Die Jugendfeuerwehren aus Thuisbrunn, Ebermannstadt und Walkersbrunn übernahmen die Personenrettung und Brandbekämpfung im Bereich der Hackschnitzelheizung.

Die Nachwuchskräfte durften hierbei mit nachgebauten Atemschutzgeräten und unter Begleitung erfahrener Feuerwehrdienstleistender zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgehen. Die Nachwuchskräfte des THW Kirchehrenbach, kümmerten sich um die Rettung eines Verletzten der unter einem Traktor eingeklemmt war. Einen ebenfalls in Brand geratenen PKW mussten die Floriansjünger aus Egloffstein löschen, zudem mussten sie den unter Schock stehenden Fahrzeuginsassen betreuen. Insgesamt wurden bei der Übung elf Personen gerettet und anschließend von den Nachwuchskräften des BRK Forchheim versorgt. Anschließend richteten die Kräfte von Feuerwehr und THW einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber ein, mit Flutlichtstrahlern leuchteten sie die Wiese aus und machten angrenzende Hindernisse, wie Strommasten, für den Hubschrauberpiloten sichtbar.

Ziel dieser Jahresabschlussübung, an der über 70 Jugendliche beteiligten, war die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen zu fördern und das „Miteinander“ bereits in den Jugendgruppen zu stärken, wie Übungsleiter und Organisator Heiko Hofmann von der Thuisbrunner Feuerwehr erläuterte. Die an der Übung beteiligten Führungskräfte zogen ebenfalls ein positives Resümee, diese Übung motiviere die Nachwuchskräfte und soll auch Anreiz für andere Jugendliche sein, in einer Hilfsorganisation aktiv mitzuarbeiten.

Text und Bilder: FF Thuisbrunn

01.11.13 Einsatzübung für den Ernstfall

Am Donnerstag, den 31.10.13 wurde zusammen mit den Wehren aus Affalterthal, Bieberbach und Gößweinstein sowie dem Rettungsdienst aus Gräfenberg eine Einsatzübung Technische Hilfeleistung durchgeführt.

Startschuss gab die ILS Bamberg-Forchheim um kurz nach halb sieben für alle Beteiligten Kräfte mit Sirenen -und Funkmelderalarm.

Das Alarmstichwort lautete „Person eingeklemmt nach schweren VU“.

Nach Durchsage der Leitstelle sollte sich auf der Gemeindeverbindungsstraße von Affalterthal nach Rothenhof ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen ereignet haben. Dabei sollen Personen eingeklemmt und eine Person bewusstlos sein.

Nachdem die als erster am Einsatzort eintreffende Feuerwehr Affalterthal ankam, konnte die Lage über Funk bestätigt werden. Schon während der Anfahrt verständigte man sich mit der Feuerwehr Gößweinstein, dass diese über Rothenhof zum Einsatzort anfährt.
An der Einsatzstelle eingetroffen, konnte nach kurzer Lageerkundung mit Einsatzleiter Siegfried Dietel, 1. Kommandant der FF Affalterthal, mit der Rettung der eingeklemmten Personen begonnen werden.
Die Feuerwehr Bieberbach und Affalterthal haben die Verkehrsabsicherung und das Ausleuchten der Unfallstelle und die Feuerwehren Gößweinstein und Egloffstein die Rettung der eingeklemmten Personen mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät übernommen. Während der Rettungsarbeiten wurden die verletzten Personen, gespielt von der Jugendfeuerwehr Egloffstein, durch den Rettungsdienst und der Erste Hilfe Gruppe der Feuerwehr Egloffstein medizinisch erstversorgt.

Die Kreisbrandmeister Ludwig Baumann (Land 3/3), Michael Lorke (Land 4/3) und Marc Maier (Land 3/4) verfolgten mit aufmerksamen Blicken den Ablaufder Einsatzübung.

Nach Ende der Einsatzübung traf man sich noch im Feuerwehrhaus Affalterthal zu einer kurzen Besprechung, wo man nochmal den Übungsablauf Revue passieren ließ.

Die Kreisbrandmeister erläuterten aus ihrer Sicht den Ablauf der Übung und gaben wertvolle Tipps worauf noch mehr geachtet werden kann.
Alle Führungskräfte waren sich einig, wie wichtig eine übergreifende Zusammenarbeit bei Übungen sei, um bestens auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Der technische Hilfeleistungseinsatz sieht in diesem Fall immer die Verwendung von zwei Feuerwehrfahrzeugen mit Ausrüstung für technische Hilfeleistung vor. Durch die Unterstützung von Wehren ohne THL Beladung wurden wichtige Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und so die Übung zu einem lehrreichen Ereignis.

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten für den tollen Einsatz!

24.10.13 Feuerwehrausflug ins Altmühltal 2013

Zu unserem diesjährigen am Samstag, den 19.10.2013  Ausflug begrüßte 1. Vorstand Wolfgang Wiesenhütter erstmalig die Kameraden der Feuerwehr Schweinthal.

Bei wunderbarem Herbstwetter fuhren wir in das herbstlich bunte Eichstätt zur Brauereiführung in der Hofmühl-Brauerei. Hier erläuterte uns Biersommelier und Geschäftsführer Volker Baumgartner die Produktion der Solarbrauerei Hofmühl. Diese erzeugt den überwiegenden Teil ihres Warmwasserverbrauches durch eine der größten Thermosolaranlagen Bayerns. Bei der anschließenden Bierverkostung mit einer Brotzeit konnten wir die wohlschmeckenden Biersorten probieren. Mancher schaffte dabei fast alle Sorten der Brauerei Hofmühl.
Herzlichen Dank hierfür nochmals an Volker Baumgartner und unseren früheren Vorstand Siegfried Senfft, der dies arrangierte.

Am Mittag wurden wir von zwei Damen der Touristinformation durch die Altstadt und den Eichstätter Dom geführt und ausführlich über die Besonderheiten von Eichstätt informiert. Dabei stießen wir auch auf ein Deckengemälde, dass das Egloffsteiner Wappen trägt.

Weiter ging es dann anschließend durch das Altmühltal zur Burg Pappenheim, wo wir von den beiden Burgführern schon erwartet wurden. Nach einem kurzen Aufstieg zur Burg konnten wir den weiten Blick vom Bergfried genießen.

Gegen Abend haben wir den Tag bei einem gemütlichen Essen im Landgasthof Wernsbach ausklingen lassen, bevor uns Siegfried Dietel vom Busunternehmen Schmetterling Reisen wieder sicher nach Hause brachte.

Die Mitfahrer und die beiden Vorstände der Feuerwehrvereine waren sich einig, dass im nächsten Jahr wieder ein gemeinsamer Ausflug stattfinden soll.

07.10.13 Fahrsicherheitstraining mit dem Feuerwehr-Fahrzeug

Wieder zwei Maschinisten von uns in Schlüsselfeld auf der ADAC-Fahrersicherheitstrainingsstrecke

Bei jedem Einsatz steht die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen an erster Stelle. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle lastet dabei eine große Verantwortung auf den Maschinisten. Deswegen ist es besonders wichtig, dass sie über eine gute Ausbildung verfügen, sodass sie die Einsatzfahrzeuge auch im Stressfall sicher beherrschen. Ein Fahrsicherheitstraining kann dazu beitragen, bewusster mit den möglichen Gefahren umzugehen und sich darauf vorzubereiten, auch in brenzligen Situationen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

Vor dem Hintergrund der bundesweiten Kampagne „RISIKO RAUS“ aller Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand und Berufsgenossenschaft hat sich die Bayerische Gemeindeunfallversicherung entschlossen, diese Veranstaltung mit einer Anstoßfinanzierung zu unterstützen. Die Organisation und Durchführung findet in enger Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. und den Kreisfeuerwehrverbänden statt. Jeder Landkreis hat ein bestimmtes Kontingent an Fahrzeugen mit je 2 Mann Besatzung. Mehrere Wehren aus dem Landkreis Forchheim nahmen wieder am Fahrsicherheitstraining teil, wie auch die FF Egloffstein.

Nach dem Eintreffen in Schlüsselfeld ging es in den Schulungsraum, wo der Trainer sich den Teilnehmern vorstellte. Im Anschluss stellten sich die Fahrer vor und äußerten ihre Wünsche und Erwartungen bezüglich des Fahrsicherheitstrainings. Vor Verlassen des Schulungsraumes übergab der Trainer jedem Team ein Funkgerät, damit sie den Anweisungen des Trainers Folge leisten konnten. Nachdem der Trainer die Sicherheitsregeln auf dem Platz erläutert hatte, konnten wir loslegen.

Das Fahrsicherheitstraining begann für alle mit Slalomfahren auf einer ausgeflaggten Strecke. Nach jeder abgeschlossenen Sektion besprach der Trainer mit den Teilnehmern die Passage, wobei er von jedem Fahrer genauestens wissen wollte, wie der jeweilige Fahreindruck war.

Nach Abschluss der Slalomstrecke begaben sich die Teilnehmer zur Gefahrenbremsung. Vor Beginn dieser Sektion wurde besprochen, wie die richtige Sitzposition im Fahrzeug einzustellen ist. Dann ging es los, die jeweiligen Einsatzfahrzeuge aus 40 km/h auf null abzubremsen. Anschließend wurde das Fahrzeug noch aus 50 km/h voll abgebremst. Vor Beginn der Bremssektion wurde von den Teilnehmern mittels umgedreht abgelegter Leitkegel der jeweilige Bremsweg geschätzt, wobei sich mancher dabei ganz schön verschätzte.

Nach einer kurzen Pause kam die Kreisbahn. Hier wurde auf verschiedenen Fahrbahnbelägen die Kurvendynamik und das Bremsverhalten dargestellt und getestet. Bei manchen Fahrzeugen war der Unterschied zwischen der Wohlfühlgeschwindigkeit (ist die Geschwindigkeit wo man sich beim Fahren noch wohlfühlt und nicht das Gefühl hat, das Fahrzeug bricht aus) und der Geschwindigkeit wo das Fahrzeug auszubrechen begann, gar nicht so groß, nämlich nur 2-5 km/h. Auch hier wurde der abgeschlossene Durchgang ausführlich besprochen und ausgewertet. Man hatte aber bei den ganzen Übungen niemals das Gefühl alleine zu sein, denn der Trainer hielt zu jedem Zeitpunkt Funkkontakt zu den einzelnen Fahrern und korrigierte auch sofort die gemachten Fehler.

Zum Abschluss des Fahrsicherheitstrainings stand noch die Brems -und Ausweichsektion an. Dort musste bei plötzlich auftauchenden Hindernissen, dargestellt durch eine Wasserwand, gebremst und ausgewichen werden. Hier hatten natürlich die Fahrzeuge mit ABS entscheidende Vorteile. Zum Schluss wurde uns noch der Anhalteweg bei verschiedenen Geschwindigkeiten eindrucksvoll demonstriert.

Bei der Abschlussbesprechung mit dem Trainer kam zum Ausdruck, dass jeder Fahrer eines Feuerwehreinsatzfahrzeuges ein solches Fahrsicherheitstraining mit machen sollte.

07.09.13 Berufsfeuerwehrtag bei der Thuisbrunner Feuerwehr

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Jugendfeuerwehr Thuisbrunn, diesmal gemeinsam mit den Jugendgruppen aus Egloffstein, Walkersbrunn und Ebermannstadt einen Berufsfeuerwehrtag. Jugendwart Heiko Hofmann begrüßte die Jugendlichen und die vielen Betreuer und Helfer am frühen Samstagmorgen, „In den nächsten 24 Stunden werden wir den Alltag einer Berufsfeuerwehr erleben: Einsätze, Ausbildungen, Wartungsarbeiten, Essen und Schlafen, dies alles während einer 24-stündigen Dienstzeit“, erklärte Hofmann.
 
Wie auch bei einer Berufsfeuerwehr zu Schichtbeginn, erfolgte zuerst die Einteilung der Mannschaft auf die Einsatzfahrzeuge. Gleich zu Schichtbeginn wartete der erste Einsatz auf die Jugendlichen. Eine Brandmeldeanlage hatte einen Alarm ausgelöst, schnell konnte hier jedoch Entwarnung gegeben werden, ein technischer Defekt hatte den Alarm fälschlicherweise ausgelöst.
 
Noch kurz vor Mittag kam eine Alarmmeldung aus Walkersbrunn – „Brand einer Lagerhalle bei der Firma Obst Trautner“, so die Meldung der Leitstelle. Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter, stellte sich heraus, dass sich noch einige Personen im Gebäude befanden. Mit nachgebauten Atemschutzgeräten und unter Anleitung erfahrener Feuerwehrkräfte gelang es den Nachwuchskräften die vermissten Personen zu retten. Anschließend lag der Fokus in der Brandbekämpfung, hierbei wurde auch die Drehleiter der Feuerwehr Ebermannstadt zum Einsatz gebracht.
 
Nachdem sich die Jugendlichen in der Mittagspause gestärkt hatten, stand ein weiterer Einsatz auf dem Plan. Im Waldgebiet „Lange Lohe“ südlich von Thuisbrunn, wurde eine Gruppe von Kindern als vermisst gemeldet. Die Jugendlichen bildeten Suchmannschaften ausgerüstet mit Funkgeräten durchkämmten sie das Waldgebiet. Nach intensiver Suche konnten die vier Vermissten unversehrt gefunden werden.

Kaum war die junge Feuerwehrmannschaft wieder eingerückt, wurde in der Nähe von Höfles eine „unklare Rauchentwicklung“ gemeldet. Vor Ort mussten die Brandschützer brennende Strohreste an einem Waldrand ablöschen. Mit viel Eifer konnte das Übergreifen auf den nahen Wald verhindert werden. Zurück in der Wache, wurde nun schon ganz selbstverständlich die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Nach den Einsätzen, freuten sich die Jugendlichen auf die „freie Zeit“, so wie es auf dem Dienstplan lautete.

Nachdem Abendessen wurde von der Leitstelle ein erneuter Notruf gemeldet. Diesmal galt es für die Jugendlichen einem Pkw Brand am Ortsrand von Haidhof zu meistern. Nachdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet war, konnten die Jugendlichen den fiktiven Brand mit einem Schaumangriff bekämpfen. Dieser Einsatz sollte sich als letzter des Tages herausstellen, so konnten sich die Jugendlichen ihrer verdienten Nachtruhe widmen.

Nach einer ruhigen Nacht mussten die Jugendlichen am nächsten Morgen früh raus. Ein erneuter Hilferuf von Leitstelle beendete die Nachruhe, eine Ölspur in Richtung Dietersberg, musste beseitigt werden. Nachdem Warnschilder aufgestellt waren, konnten die Rothelme mit dem Abbinden der Ölspur beginnen.
Nun mussten zum Ende der „24-Stunden-Schicht“ noch die Fahrzeuge gereinigt und die Feuerwache auf Vordermann gebracht werden, mit einem gemeinsamen Frühstück endete der Berufsfeuerwehrtag bei der Thuisbrunn Feuerwehr.

Zum Abschluss einer langen und dienstreichen „24-Stunden-Schicht“, konnte Jugendwart Heiko Hofmann ein zufriedenes Resümee ziehen. Hintergrund dieses Berufsfeuerwehrtages war in erster Linie die Förderung der Zusammenarbeit und des Teamgefühles sowie natürlich auch der Ausbildung der Jugendlichen, wie Hofmann erläuterte. Zudem lässt die Begeisterung der Jugendfeuerwehrler, eine Neuauflage im nächsten Jahr erwarten.

Quelle Text und Bild: Frank Hofmann und Feuerwehr

Das Video dazu - 24 Stunden Blaulicht


   
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