Die "Erste Hilfe Gruppe"

Die Idee des „First Responder“ kommt aus Amerika. Inzwischen zuerst als Pilotprojekt haben sich die Ersthelfergruppen überall sehr bewährt. Besonders in ländlichen Gegenden, abseits schnell erreichbarer Versorgungseinrichtungen, macht es Sinn eine schnell verfügbare Ersthelfergruppe zu haben, weil dadurch die wertvolle Zeit bis zum Eintreffen von qualifizierter Hilfe deutlich abgekürzt werden kann.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Egloffstein konnte nunmehr solch eine Ersthelfergruppe ins Leben rufen. Unabhängig von den Einsätzen mit Personenschäden der Brandbekämpfer, soll die neue Gruppe schnell vor Ort sein. Sie dient als Bindeglied zwischen der Rettung durch die aktiven Feuerwehrmänner und dem Einsatz der traditionellen Rettungsdienste. Keinesfalls soll sie mit diesen in einen Wettbewerb treten. Den Anstoß dazu gab der Egloffsteiner Bürger Klaus Fritsch, der von der schnellen Hilfe der Egloffsteiner Wehrmänner anlässlich eines Schwelbrandes in seinem Haus so angetan war, dass er der Wehr einen Defibrillator und den Betrag von 1.000 € spendete. In einer 5 monatigen Ausbildung haben nunmehr Andrea Wiesenhütter als zugelassene Johanniter-Ausbildungsleiterin, und Frank Izban, der als Bademeister zusätzlich über die erforderliche Qualifikation verfügt, acht weitere Damen ausgebildet und für den Einsatz eines Defibrillators eingewiesen. Nahezu alle sind Ehefrauen aktiver Wehrmänner und verfügen über notwendige Grundkenntnisse. Mit der Anschaffung geeigneter Überjacken, T-Shirts und eines Notfallrucksacks wurde die Spende zweckgebundenn und sinnvoll, und vor allem kostenneutral für die Marktgemeinde eingesetzt.
Quelle: Rolf Riedel NN Forchheim

 

Von links nach rechts: Alexandra DeinleinKornelia PrüttingAndrea WiesenhütterPauline BucklSandra Wolf, Martina Beese, Bettina Polster
Es fehlt: Kornelia Izban und Frank Izban

HERZ IN NOT - Keine Angst vor dem Defibrillator

   
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